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heben, man müsse sehen, österreichisches Geld ins Land zu bringen. Giovanelli d. ä. wurde von ihm aufgefordert, diese Arbeit zu übernehmen. Dieser aber erklärte sogleich, solch „missliches Geschäft" gehe über seine Kräfte, der Kommissär möge sich an geübte Kaufleute und Spekulanten wenden. Bei der Beratung gedachte man auch des bei der Schweizer Gesandtschaft angewiesenen Geldes, und dieses herbeizuschaffen sprach Roschmann den jüngeren Giovanelli an. Auch dieser lehnte ab mit dem Hinweis, seine Gegenwart sei bei der Administration in Innsbruck unerlässlich. 1) So erwies sich denn die Verhandlung als unfruchtbar. Roschmanns Zuversichtlichkeit wurde dadurch nicht erschüttert. Der Friede, versicherte er, sei noch ungewiss, man möge sich nur kräftig wehren. 2) Diese Sprache hörten die anwesenden Bauern 3) gern, und in Sterzing noch verfasste man neue Aufrufe. Gegenüber den Giovanellis ließ sich der Kommissär kräftig gegen Hormayr aus und bediente sie über denselben mit einigen artigen Histörchen. 4) Man trennte sich noch am selben Tage. Roschmann, von Holzknecht begleitet, ging nach dem Süden, um der Zerfahrenheit der dortigen Defension zu steuern. In Bozen durch ein kurzes Unwohlsein festgehalten, vertauschte er erst sein Bauernkostüm mit einem andern, besuchte Meran und ging dann nach Salurn. Dort trug er das Seinige bei, um Eisensteckens Ansehen unter den hadernden Hauptleuten zu befestigen und die Verteidigungslinie bei Lavis besetzt zu 1) Für die Schweizer Reise gewann Roschmann einen Dr. Theis von Bozen, der aber nur melden konnte von der großen Schwierigkeit des Durchkommens, da auf Napoleons Befehl jede Verbindung unterbrochen sei. Roschmanns Bericht v. 21. Okt. |
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