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setzte sich mit ihm zu Tisch. 1) Das Getränk lag in Gebinden bereit, die aus der heimischen Weingegend „aus dem Land" geliefert wurden. Man zechte reichlich, doch nicht im Übermaß. Nach einem Mittagsmahl befragt, ob noch Wein befohlen werde, meinte der Sandwirt: „Jatz hommer amål gnua, åber um a viere bringst wieder a Maulvoll." Nach des Tages Mühen wandelte sich der Saal zur traulichen Plauderstube. Bevor es jedoch an den Heimgarten ging, durfte der an den Abendtisch sich unmittelbar anschliessende Rosenkranz nie versäumt werden. Wer immer mitgespeist, der wurde dazu verhalten. „Håbts mitgössen, kennts mitbettn a", lautete die Einladung im Befehlston. Hofer machte selbst den Vorbeter, Gäste und Wachen knieten um ihn im Kreise. Manch einem wurde diese Abendandacht, während der die Flaschen vom gedeckten Tische winkten, wohl etwas zu länglich. Denn an die Geheimnisse und die Litanei des Rosenkranzgebetes hängte der andächtige Hausherr noch eine erkleckliche Schnur von einigen Dutzend Paternostern zu Ehren der zahlreichen Schutzheiligen, die er anzurufen pflegte. Diese Abendgewohnheit galt ihm so heilig, dass er auch für die Tage, da er die Hofburg verließ, seine Adjutanten verpflichtete, ihrer niemals zu vergessen. 2) Es war eine Äußerung derselben tiefgewurzelten Frömmigkeit, die sogleich, nachdem die Burg bezogen war, dem Sandwirt den Befehl entlockte, den kleinen Saal mit einem Kruzifix und einem Marienbild zu schmücken. War das Gebet zu Ende, so kam die muntere Unterhaltung zu ihrem Recht. Ein Kleeblatt nahm die Karten zur Hand, andere Gruppen sammelten sich um einen Erzähler. Gern hörte man von Gespenstergeschichten und Hexenspuk. Auch dem Gesang huldigten die Männer. Im Chor sangen sie das Lied „Die liebe Feierstunde schlägt", 3) Schnaderhüpfeln und 1) Joh. Thurnwalders Aufzeichnungen mitget. von Simeoner im Jahresber. d. Gymnas. v. Znaim 1900 und 1901).
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