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uns ist." Wir werden uns, so kündet er einem Oberländer Freunde an, in Innsbruck treffen, „wenn ihr nichts versäumt". Sollte es noch Leute geben, welche hinderlich sein wollen, so soll man sie nicht verschonen, „denn es liegt der Christenheit daran, und wer an das Christentum nicht denkt, der ist, hätt ich bald gesagt, bösser awöck" (hinweg). 1) Zu entscheidenden Affären, wie Hofer erwartet hatte, kam es am 8. August nicht. An Stelle des Korps Arco, das zum Brenner zurückbefohlen wurde, übernahm wieder Stengel die Erneuerung des Angriffes auf Speckbacher. Vom Vogeltennen ober der Sterzinger Pfarrkirche spielten die Kanonen gegen die Telfeser Höhen und hinderten ein Vordringen der Bauern an dieser Seite. Dagegen konnten sie nicht zum Aufgeben ihrer Stellung in Gasteig gezwungen werden. 2) Bei Mauls wickelte sich ein resultatloses Geplänkel ab, während dessen einzelne bäuerliche Abteilungen den Feind zu umgehen und von Gossensass abzuschneiden versuchten. Solche Wagnisse scheiterten, wenn auch mit großer Verwegenheit unternommen, an der Vorsicht der Truppen und an rechtzeitiger Zurückweisung. Lefebres unfreiwilliger Aufenthalt in Sterzing machte ihn noch mit einer andern Unannehmlichkeit bekannt. Das Städtchen hatte bald nichts mehr zu bieten, um das Lager mit Nahrung zu versehen. 3) Es war ja die Zeit, da der Bauer den größten Teil seines Viehstandes auf der Alm sommert. Daher wurden Detachements ausgeschickt, um die benötigte Fourage von den Bergen zu holen. Und das führte zu Einzelkämpfen selbst in weit entlegenen Almregionen. Leute des Mahrwirtes nahmen dem Feinde unter dem Joche ober Stilfes einen solchen Viehtrieb ab. 4) Auch die Almen unter der Schönspitze und bei Valleming besuchten die Bayern. In beiden Fällen mussten sie ihre Beute kämpfend und unter Verlust mehrerer der ihrigen — auch Offiziere fielen dabei — festhalten und bis ins Biwak zu bringen suchen. 1) Hofer an Anwalt Stippler (Jos. Kuen) in Lengenfeld. J. M. |
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