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— das war Buol — überzugehen hatte. Mit einer Reitereskorte rückte er nach Bruneck ab. 1) Dort angelangt, widerrief er seine Selbstentsagungsakte und auf Grund des wieder an sich genommenen Kommandos forderte er Buol am Brenner und Marschall in Schabs auf, ihren Rückzug in derselben Richtung ohne weiteres Zögern zu nehmen. Der Befehl war in der schärfsten Form gefasst, damit kein Zweifel bestehe über die Machtvollkommenheit Chastelers, die er durch seinen Widerruf aufleben ließ. 2) Marschall gehorchte denn auch und rückte mit der in Schabs postierten Mannschaft noch am Abend des 21. nach Pustertal ab. Und Buol? Der saß am Brenner und wurde von Marschall mit der unerwarteten Botschaft, dass er nun der Kommandierende über die Kaiserlichen in Tirol sei, überrascht. 3) Er erlebte an diesem Tage noch eine zweite Überraschung. Der Einladung Marschalls folgend ging Buol nach Schabs, um den Befehl zu übernehmen. Und siehe da! Das Nest war leer, die Besatzung schon abgezogen. Da es also hier nichts mehr zu befehlen gab, so kehrte der General zu seiner Truppe auf dem Brenner noch in der Nacht zurück. Nun sei er, schrieb er dem Erzherzog, ohne Befehl und ohne Mittel. Die Mitteilung von Chastelers Rücktritt war die letzte, welche Buol von Marschall zukam. Den darauf folgenden Befehl zum Abzug vom Brenner bekam Buol nicht mehr zu sehen. Aber wie kam das? Dass Chasteler in Schabs davongegangen, blieb den Bauern kein Geheimnis. Es folgten ähnliche Wutausbrüche wie in Volders. Endgültig war das Vertrauen zu den kaiserlichen Offizieren dahin; ein Buol war nicht der Mann, es auf seine Person zu vereinigen. Ja, aus den 1) Nach den Aufzeichnungen des E. Johann verlangte Chasteler zu seiner Begleitung das Regiment Jellachich (Oberst Volkmann), das ihm aber, nachdem er au das Kommando verzichtet, vom Stabe verweigert wurde. |
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