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gewährt wurde. Wredes Division durch eine andere zu ersetzen, war Napoleon nicht geneigt, und um Lefebre die Demütigung zu ersparen, nur eine einzige, und das noch schwache Division (Deroy) zu befehligen, erfolgte auch dessen Entfernung. 1) Eine Verstärkung des zurückbleibenden Deroy mochte man von Scharnitz her durch Arcos Jägerkorps erhoffen. Schon am 22. bezogen Deroys Mannschaften die bisher von jenen Wredes innegehabten Posten, am folgenden Tag rückten Lefebre und Wrede durch Unterinntal ab. Es erfolgte unter klingendem Spiele: das Land war ja ruhig. 2) Lefebres Einfall und das sinnfällige tragische Geschick der unterinntalischen Orte lässt wochenlang Südtirol und die dortigen Vorkommnisse zurücktreten. Noch immer stand dort ein reichliches Schützenaufgebot. 3) Die Mannschaft drückten allerlei Schmerzen und Wünsche. Von General Marschall wollte sie gar nichts mehr wissen, sondern bloß unter Leiningen gestellt bleiben, an Geld und Munition gebrach es, Hormayr ließ die Steuern nicht anders einheben wie die Bayern, selbst mit Exekution gegen solche, die im Felde standen, Rentämter gab es noch geradeso wie vor dem Aufstand, sogar Stempel mit bayrischen Wappen mussten die Urkunden verunstalten. Da und dort sah das misstrauische Auge der Bauern verdächtige Leute durch das Land streichen; sie wollten Vollmacht haben, sie aufzugreifen und dem Intendanten zu weiterer Untersuchung abzuliefern. All das und noch manch anderes mussten Hofers Gesandte an den Erzherzog bringen. 4) Mit manchen der Beschwerden wusste Johann nichts anzufangen. Am besten, wenn man sie überging. Munition versprach er zu senden, wegen Leiningen wollte er an Hormayr schreiben, desgleichen wegen eines freien Kommandos des Sandwirts, und vielleicht doch noch selber ins Landl kommen. 5) 1) Dipauli a. a. O. Bei Rapp p. 331 wird dieses Motiv, offenbar auf Dipauli fußend, angedeutet. Heilmann a. a. O. äußert sich darüber nicht, aber p. 150 erwähnt er einer auf dem Marsch durch Tirol zwischen Lefebre und Wrede ausgebrochenen Differenz. |
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