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Briefes Ettinghausens sein neuerliches Vorrücken nach Volders in Aussicht. 1) Gleich darauf über die irrige Auffassung des Schreibens belehrt, beschränkte er sich auf die Entwerfung eines Planes, am Brenner sich festzusetzen und daselbst seine Truppen, mit Ausnahme einer Reserve in Schabs, zu konzentrieren. In früher Morgenstunde des 18. saßen noch Chastelers Offiziere darüber zu Rate, im nächsten Augenblick wurde auch dieses Projekt verworfen. Hormayr, gleichfalls anwesend, war außer sich. 2) Vom Erzherzog war die Meldung gekommen, dass er keine Unterstützung nach Tirol abgeben könne, Chasteler möge nach eigenem Ermessen handeln und den Fall seines Anschlusses an die italienische Armee oder seiner Rettung nach Steiermark im Auge behalten. Also Rückzug über den Brenner nach Pustertal, und zwar so schnell, dass man weiter entfernte Truppenteile, wie die nach Vorarlberg abgegebenen, ihrem Schicksal zu überlassen beschloss. Fenner und der nach langem Zögern herbeigekommene Schmidt eilten sogleich dem Drautal zu, jener, damit er Cortina, dieser, damit er die Deboucheen des Kreuzberges und die Sextener Straße besetze. Buols nächstes Marschziel war Schabs, wo er 1) Chasteler an die Schutzdeputation, Brenner 17. Mai, 11 Uhr vorm.: „Der Mangel einer Verbindung mit Buol zwang mich, denselben nach Steinach zu rufen. Da aber Ettinghausen bis St. Johann vorrückt und von dieser Seite den Feind im Rücken fassen kann, so bin ich bereit, zur Deckung von Innsbruck wieder gegen Volders zu rücken, wenn ich versichert bin, dass meine Dispositionen nicht durch einen schlecht angebrachten Eifer und Argwohn des Landvolkes gehindert werden. Unterdessen soll die zahlreiche Mannschaft durch starke Besetzung des Weer- und Vomperberges und Vorpoussierung auf das Gebirge ober Schwaz den Feind aufhalten. Buol hat den Auftrag, in Matrei zu bleiben, seine Avantgarde bei Sistrans aufzustellen und seine Vorposten bei der Brücke von Hall und Volders zu halten." L. A. |
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