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Umgebung die Meinung entstand, Straub sei das Haupt der nordtirolischen Volkserhebung. Zemmers mündliche Schilderung bestärkte noch darin. Unter ihrem Eindruck entstand das kaiserliche Manifest und die Weisung an Johann: „Dieser neue Beweis der Treue der Tiroler gibt den von mir zu ihren Gunsten gefassten Beschlüssen ein noch größeres Gewicht und macht sie der bestmöglichsten Behandlung und aller tunlichen Erleichterungen vollkommen würdig. Es ist darauf zu sehen, durch strenge Mannszucht bei den Truppen beizutragen und alles zu tun, dass der Eifer der Tiroler nicht eine zu harte Behandlung derjenigen, welche im Verdacht schlechter Gesinnung stehen, nach sich ziehe." 1) In der ersten Freude verlieh der Kaiser dem Kurier die goldene Zivilmedaille; Straub „dieser besonders hervorragende Kämpfer" sollte sich eine Gnade wählen können. 2) Auch Taxis hatte in dem durch Zemmer überbrachten Rapport hervorgehoben, dass Straub vor allen als derjenige, welcher den Landsturm befehligte und durch seine Tapferkeit glänzte, Belohnung verdient habe. 3) So entstand eine Art Legende, die, von Straub als dem Oberkommandanten der Tiroler sprechend, auch in damalige ausländische Zeitungen überging. 4) In ihnen geschieht des Sandwirts noch keine Erwähnung. Die Sterzinger Affäre war zu unbedeutend, und bei den Kämpfen in Welschtirol hatte er, gleich anderen Bauernhauptleuten, seine Stellung neben und unter dem Militär Chastelers. Immerhin wird im Lande selbst 1) Diese letzten Worte mögen wohl durch Straubs derbe Ausdrücke veranlasst sein. Kaiser an E. Johann, 18. April. A. J. |
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