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sahen die Freunde der alten Verfassung in voller Zuversichtlichkeit gekommen. „Wie wichtig ist der gegenwärtige Augenblick," so ruft Giovanelli aus, „wo das Palladium der bürgerlichen Freiheit unsere meineidig zertrümmerte Konstitution wieder gegründet und alle unsere hergebrachten Rechte und Freiheiten bestätigt, wo der Wohlstand des Landes durch neuerliche Belebung des Kommerzes und Ackerbaues wieder gehoben, wo die innere Sicherheit durch fest handzuhabende Gesetze, welche nicht dem Eigenwillen eines autokratischen Beamten preisgegeben werden, die äußere Sicherheit dagegen durch gut eingerichtete Verteidigungsanstalten und eine kluge, unseren Zeiten angemessene Leitung der physischen Kraft wieder hergestellt werden soll." „Was hat der bayrische Hottentotismus nicht alles zertrümmert? Dass aber die Einheit des Willens ungerechten Druck nicht länger dulden will und die Einheit der Kraft gegen despotische Misshandlung noch immer in Tirol besteht, dafür gibt der jetzige Augenblick den schönsten Beweis." 1) Da, wo alles jubelte, konnte Hormayr doch nicht stillschweigen. Die Innsbrucker Schutzdeputation hatte ihn schriftlich begrüßt. In seiner Antwort an den Vorsitzenden, den Grafen Tannenberg, stellt er sich als Chorführer an die Spitze der freudig bewegten: „Mit welchen Empfindungen ich den vaterländischen Boden wieder betrat und mit welchen Empfindungen ich die Zuschrift der Deputation erhalten habe, vermögen Worte nicht auszudrücken, und keine Feder ist imstande, es würdig zu schildern. Meine letzte Anstrengung und meinen letzten Blutstropfen der Freiheit des Vaterlandes und der Wiederherstellung seiner alten Wohlfahrt zu weihen, ist das Wenigste, was ich meines Ortes tun kann zur Vergeltung des seligen Loses, dass eben mir, dem Geschichtsschreiber der Nation, diese herrliche Rückkehr, dieser schöne Auftrag zuteil geworden ist." 2) Tiefen Eindruck machte die siegreiche Landeserhebung in den altösterreichischen Provinzen. In Wien erfuhr man von den Innsbrucker 1) Giovanelli d. j. an Dipauli, Trient, 25. April. A. D. Giovanelli war mit Hormayr auf dessen Wunsch nach Trient gegangen, um ihn in Kanzleigeschäften zu unterstützen. |
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