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175. Der Froshas Wenn die Kinder in und um Sargans unartig sind, oder wenn sie abends
nach dem Betläuten noch auf der Straße umherstreifen und lärmen,
holt sie der Froshas. der sie ins
Valeistobel hineinträgt und Kirchturmstief ins Loch hinabwirft, wo
der Valeishund ist, den alle Leute meiden. * Man droht den Kindern auch mit der "Hüllafrau",
wenn sie sich nicht waschen und kämmen lassen wollen, mit dem Baubau,
wenn sie überhaupt nicht recht tun, und mit dem Traubenmännli,
wenn sie sich an fremdem Gut vergreifen. Das letztere verfolgt nämlich
die Traubendiebe mit dem Rebmesser, wie ja der Traubendiebstahl viel strenger
geahndet wird als der Obstfrevel.
Quelle: Sagen des Kantons St. Gallen, Jakob Kuoni,
St. Gallen 1903, Nr. 175, S. 82f |