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331. Ein böser Tauftag Vom Dorf Flums aus jenseits des Schilztobels, im Staudenrüsch, auf dem Ruhstein, ließ eine Gotte, von einem großen "Göttiwein" heimkehrend, das Taufkind liegen und fand dasselbe, als sie angstvoll zurückkehrte, nicht mehr. Wahrscheinlich haben wilde Tiere den armen Wurm gefressen. Zur Strafe wandelt sie als unseliger Geist rastlos um den Ruhstein, das verlassene und verlorene Taufkind suchend. Quelle: Sagen des Kantons St. Gallen,
Jakob Kuoni, St. Gallen 1903, Nr. 331, S. 183f |