Pfaffa-Kellerloch


Weiler, Vlbg.
(Isabella Meier u. Jana Bawart, 1a Hauptschule Rankweil West)

Vor vielen Jahren lebte eine Familie mit zwei Söhnen namens Jonas und John und einer Tochter, Annemarie, in Weiler. Das Mädchen lebte mit seinen Eltern und Brüdern im heutigen „Pfaffa-Kellerloch“ in einer Höhle, da sie sehr arm waren.

Pfaffa-Kellerloch, Weiler, Vorarlberg

Wegen der großen Armut mussten sie oft hungern.
Eines Tages kam der Vater auf die Idee, die Tochter Annemarie wegzugeben.

Schon ein paar Tage später brachten die Eltern Annemarie in einer Vollmondnacht zu einer geheimnisvollen Hütte. Sie sperrten das Kind in die Hütte und gingen fort.

Annemarie überlebte und wuchs in den nächsten Jahren zu einer wunderschönen Dame heran.
Als sie achtzehn Jahre alt war, brach sie aus der Hütte aus, um ihre Eltern zu finden.
Sie erinnerte sich an die Höhle, die sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern bewohnt hatte. So machte sie sich auf den Weg zur Höhle.

Pfaffa-Kellerloch, Weiler, Vorarlberg

Als sie angekommen war, sah sie, dass die Höhle unbewohnt war, und so machte sie sich auf die Suche nach ihren Eltern.
Sie reiste um die halbe Welt, konnte aber ihre Eltern und Brüder nicht finden.

Ruhelos irrte sie umher und nach der Legende lauert sie in der Gestalt eines Hasen immer noch im Pfaffa-Kellerloch herum.

Quelle: von Isabella Meier u. Jana Bawart selbst verfasste Sage, 1a Hauptschule Rankweil West, Schuljahr 2007/2008, Emailzusendung Lehrer Gerhard Ludescher, 3. Mai 2008