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Der Teufel im Krapfenwaldl Im Krapfenwaldl im 19. Bezirk wünschte sich an einem Faschingstage ein Handwerksbursche Krapfen. Sogleich stand eine Schüssel voll vor ihm. Darüber erschrak er anfangs, und als er weitergegangen, begegnete ihm ein kleines schwarzes Männlein. Dieses trug ihm noch eine Schüssel voll an, wenn er ihm seine Seele verschreibe. Der Bursche wollte nicht glauben, daß er der Teufel sei. Darauf sagte er zu ihm:
Und das Männlein verwandelte sich sogleich in einen Riesen und dann
in eine Eichel. Als der Bursche das sah, steckte er die Eichel in ein
Säckchen, trug es nach Grinzing in eine Schlosserwerkstätte
und hämmerte so lange darauf, bis das Männlein versprach, seine
Seele nicht zu fordern. Seit dieser Zeit heißt man jenes Wäldchen
"Krapfenwaldl". Quelle:
Die Sagen und Legenden der Stadt Wien, herausgegeben von Gustav Gugitz,
Wien 1952, Nr. 36, S. 49f |