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SAGEN.at >> Traditionelle Sagen >> Österreich >> Wien >> 8. Bezirk Josefstadt |
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Heuschreckenplage Zur Zeit der Heuschreckenplage in Wien gehörte unter anderem reichen
Grundbesitz das Buchfeld in der späteren Josefstadt einem adeligen
Gutsherrn, der aber wegen seiner Rauheit und Härte allgemein gefürchtet
war. Als man ihm nun berichtete, daß seine Knechte die zur Ernte
reife Feldfrucht im Stiche gelassen hatten, weil sie von einem gewaltigen
Heuschreckenheer vertrieben worden waren, ergrimmte er heftig. Er stieg
zu Pferde, nahm seine gekoppelten Hunde mit und schwur unter wilden Flüchen,
sowohl der Heuschrecken als auch der ungetreuen Diener Herr zu werden. Quelle: Die Sagen und Legenden
der Stadt Wien, herausgegeben von Gustav Gugitz, Wien 1952, Nr. 15, S.
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