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VOM BAU DER ST. MARTINSKIRCHE

Als man die St. Martinskirche bauen wollte, stritten sich Oberdorf, Unterdorf, Mühlebach und Stieglingen darum, wo die Kirche errichtet werden sollte.

Als keine Einigung zustande kam, beschloß man, einem Gespann mit zwei Ochsen, von der Bergparzelle Schauner aus, freien Lauf zu lassen. Wo sie stehen blieben, sollte die Kirche gebaut werden.

Und so wurde es gemacht. Die Gassen waren voll Menschen, als das Ochsengespann herankam und auf dem heutigen Marktplatz stehen blieb. So wurde der Platz erwählt und mit dem Kirchenbau begonnen.


Quelle: Walter Weinzierl, Sagen aus Dornbirn, Dornbirn 1968, S. 47