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DER GROßE BRAND IN WINSAU

Im 17. Jahrhundert wurde Winsau vom Blitz getroffen und vollkommen eingeäschert, mitsamt seiner Holzkapelle. Vor diesem Brande waren die Häuser nur niedrig und hatten flache Dächer, die mit Steinen beschwert waren.

Noch lange Zeit erinnerte ein Bildstock an diesen großen Brand Winsaus. Auf ihm war der brennende Ort dargestellt und darüber, in Wolken schwebend, die Muttergottes mit dem Kindlein, zur Erinnerung an jene Zeit, als sie in Winsau sich niederlassen wollte.


Quelle: Walter Weinzierl, Sagen aus Dornbirn, Dornbirn 1968, S. 47