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577. Das Veltliner Hüsli

Vom Engadin aus der Schweiz, von Guarda und Lavin herauf, soll eine schöne Straße ins Vermunttal geführt haben und im Vermunt selbst auf dem großen Ried soll ein Markt gewesen sein, der später nach Tirana verlegt wurde. Neben diesem Ried an der Ill steht heute noch ein verfallenes Haus aus Stein mit einer Inschrift auf einem anderthalb Meter langen Stein und einer Jahreszahl. Der Sage nach kommen hie und da Bütze in die Ruine und haben da ein festliches Mahl.

Quelle: Im Sagenwald, Neue Sagen aus Vorarlberg, Richard Beitl, 1953, Nr. 577, S. 303f