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VOM BAUERN, DER DIE KALTE PEIN LEIDET Es war einmal ein Bauer, der stak in Schulden und war rechtarm und konnte
sich nicht helfen. Da gieng er einmal in den Wald hinaus, ganz in Verzweiflung.
Wie er so dahinwandelte, kam ein Mann in altfränkischer Tracht auf
ihn zu, der redete ihn an: "halt, du bist wohl recht arm und weißt
keinen Rath." "Ja freilich, erwiderte der Bauer, ich bin recht
arm und kann Geld und guten Rath brauchen." "Ich will dir helfen,
sagte der seltsame Mann, ich will dir Geld genug geben, und darfst nichts
anderes thun, als, wenn du gestorben bist, für mich die kalte Pein
leiden. Es wird dir sonst nichts geschehen, blos wirst du immer zu kalt
haben." Der Bauer gieng darauf ein.
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