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Der Blutfleck Einst lebte auf Schloss Tratzberg ein Ritter, der in allen irdischen Dingen einen großen Eifer entfaltete, aber die kleinste Mühe scheute, Gott, dem Herrn, zu dienen.
Voll Schrecken eilte man in das Zimmer. Doch das Bett war leer, von der Wand tropfte rauchendes Blut, ein entsetzlicher Gestank erfüllte den Raum. Der Satan selbst hatte den Ritter entführt! Die Blutspuren an der Wand des Zimmers aber waren noch lange Zeit zu sehen. (nach: Karl Paulin, "Die schönsten
Sagen aus Nordtirol", Wagner'sche Universitäts-Buchhandlung,
dritte Auflage, 1948). Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Graf Enzenberg, Tratzberg Juni 2004 |