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DIE PEST IN TELFS In den Jahren 1634 und 1635 wütete in Tirol die Pest. Nach der Überlieferung soll der Schwarze Tod, dem allein in Telfs über 200 Einwohner zum Opfer fielen, das war ein Fünftel der Bevölkerung, aus Ehrwald eingeschleppt worden sein. Die Ehrwalder wollten nämlich durch das Gaistal eine Wallfahrt nach St. Moritzen bei Telfs machen, um eine Abwendung der Seuche zu erbitten. Die Leutascher hielten die Wallfahrer aus Furcht vor Ansteckung an der Tillfußalm auf, wo heute noch eine Pestkapelle steht. Ein Telfer Weber aber, den Geschäfte in Ehrwald gehalten hatten, entging der Absperrung und gelangte nach Telfs, wo sich alsbald die Seuche auszubreiten begann.
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