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DIE MORITZENER SCHATZGRÄBER Der Sagschneider Stigges hatte schon oft vom großen Schatz am Schlossberg in Moritzen gehört. Er ging einmal mit einigen Gleichgesinnten dorthin, um danach zu graben. Sie hatten schon ein tiefes Loch geschürft, als sie endlich auf die Schatzkiste stießen, immerwährend den folgenden Zauberspruch aufsagend:
Sie hatten die wertvolle Kiste bereits an die Erdoberfläche gehievt, als einer aus Übermut und im Gefühl des bereits sicheren Besitzes ausrief:
Da neigte sich die Geldkiste zur Seite, entschlüpfte den Händen der Schatzgräber und fiel mit fürchterlichem Getöse noch viel tiefer, als sie vorher gelegen hatte. Auf dem Grund der Grube war nichts mehr zu sehen und zu fühlen als harter Fels. Der Schatz wurde nie mehr gefunden.
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