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Verblendete Schätze in Tirol Ein armes Quotiermensch* aus Thaur sah einst auf einer Mauer der Schloßruine ein goldenes Bügeleisen stehen. Nachdem sie vergebens versucht hatte, dasselbe herunterzulangen oder zu ihm hinaufzuklettern, schaute sie sich nach einem Stecken um. Wie sie einen solchen gefunden hatte, kehrte sie zu der Stelle zurück, aber da war kein Bügeleisen mehr zu erblicken.
Ein anderes Weib sah auf einer Staude beim Thaurer Schlosse eine Menge Tuchflecklein hängen. Weil sie gar so bunt waren, nahm sie eine Handvoll herunter und wollte sie den Kindern als Spielzeug mitbringen. Wie sie aber nach Hause kam, hatten sich die bunten Flecklein in lauter Kronentaler verwandelt. Natürlich eilte das Weib jetzt zur Ruine zurück, fand jedoch die übrigen Flecklein nicht mehr vor. *Quotiermensch, bei einem Bauern einquartiert
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