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Der Gschnalsjuchzer
* Als anno 1809 die Bayern zu Telfes ihr Quartier aufgeschlagen hatten, wohnte dort selbst auch ein Major. Er wagte es, trotz Warnung der Leute, das Licht zu verhöhnen. Da kam er schön an. Ihm und seinen Soldaten wurden die Gesichter gar arg zerkratzt und er mußte endlich fliehen. Nicht besser ging es einem Schmied zu Fulpmes, der sich unterfangen hatte zu spotten. *
Ich selbst sah im Jahre 1880, am 7. Dezember, sechs Uhr abends, ein schneeweißes Licht zu Gschnals. Es glich einer Kugel, war erst klein, wuchs zur Größe einer gewöhnlichen Kegelkugel an und verschwand wieder. Trotz herrschenden Südwindes konnte man nicht die mindeste Bewegung der Flamme entdecken. *
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Quelle: Der Gschnalsjuchzer, Greußing, ZfVk. 3, 1893, 174 zit. nach Will-Erich Peuckert, Ostalpensagen, Berlin 1963, Nr. 259, S. 141f |