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DIE SENNERIN LOCKT SCHWEINE Ungefähr 1 1/2 km von der Alpe Balcifenz (Montavon) entfernt, in nächster Nähe des Maifäßes Vergâlda, eines Weilers mit ziemlich vielen zerstreut liegenden Häusern. steht ein einsames Haus. In dieses kam bei kalter Witterung im Herbste öfter ein Weiblein, setzte sich in der Küche beim Herdfeuer oder in der Wohnstube auf die Ofenbank nieder und rief, sich die Hände reibend: "Tschu ! tschu ! hüt isch kalt". Nach einer Weile, wann es sich gewärmt hatte, sagte es: "Jetz muaß i'go di vertälta 1) SchwÎ trenka" und gieng hastig von dannen. Kaum hatte dieses Weiblein die Stubenthür hinter sich zugeschlagen, so sah man vom Fenster aus dasselbe schon über den entlegenen "Stôfl" 2) eilen und hörte, wie es die Schweine zur Tränke lockte mit dem gellenden Rufe: "Hutsch ! hutsch ! 3).
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