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DIE HEUGABEL Es waren einmal zwei Bauern, die nahe beisammen wohnten. Der eine davon hatte an einem Sommertag viel Heu zum Einheimsen auf dem Feld liegen. Da ersuchte er den Nachbar, er möge ihm helfen, da Heu eintun. Der aber wollte davon nichts wissen. Der andere war gezwungen, allein mit seinen Söhnen zu arbeiten. Nachmittags, als er das Heu zu einem Schober zusammengebracht hatte, kam ein Wirbelwind, nahm das Heu in die Lüfte und trug es davon. Der Bauer war zornig darüber, nahm die Gabel und warf sie nach, sprechend: Weil der Teufel das Heu fort hat, soll er die Gabel auch dazu haben. Die Gabel flog auch davon. Haid, Hans, Unveröffentlichte Sagen aus dem Ötztal, in: Tiroler Heimatblätter, 45. Jg., Heft 4-6, 1970, S. 65
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