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Alte Faschingsbräuche in Hötting

Der Fasching wurde wie überall so auch in Hötting gefeiert. Die Höttinger pflegten in den letzten Faschingstagen in Innsbruck und in Wilten eine Maskerade abzuhalten und dabei den sogenannnten "Schwerttanz" aufzuführen. Im Stift Wilten stellt man ihnen für ihren Mummenschanz manchmal sogar das Refektorium zur Verfügung. Nach beendigten "Fasnachtspiel" bekamen die Höttinger im 16. Jahrhundert, so wie die Wiltener "Fasnachtsweiber", 15 Kreuzer zum "Vertrinken".

Mitgeteilt von Lehrer Sandbichler, Hötting.

Quelle: Tiroler Heimatblätter, 1936, Heft 1, S. 38