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Hexentänze

Fast jedes Thal und jeder Gebirgszug weist Punkte auf, wo die Hexen nächtlichen Gelage und Tänze hielten. Besonders berüchtigt waren in dieser Beziehung der Achselkopf, das "Hexenbödele" oberhalb Hötting, das Hexenplatzl beim Bauhof in Völs, auf dem lange Jahre kein Gras mehr wachsen konnte, der Gipfel der Saile oder Hochspitz und die "Hexengufl" hinter dem Schlosse Büchsenhausen, vor welcher man häufig die Hexen wild im Kreise herumfahren sah, in ihrer Mitte tanzte der Teufel.

Quelle: Sagen aus Innsbruck's Umgebung, mit besonderer Berücksichtigung des Zillerthales. Gesammelt und herausgegeben von Adolf Ferdinand Dörler, Innsbruck 1895, Nr. 108/1.