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Wunderbare Quelle Ein Bürger von Hopfgarten war seit Jahren schwer krank. Er probierte alle möglichen Mittel, um die Gesundheit wiederzuerlangen; doch alles umsonst. Oft ließ er sich nach Elsbethen führen, um dort für die Gesundheit zu beten. Statt besser wurde es immer schlechter. Und eines Tages wurde es so arg, daß seine Angehörigen zum Sterben herrichteten. Man holte den Priester. Die Sterbekerze wurde angezündet. "Nach Elsbethen möcht ich noch!" rief auf einmal der Bürger. Schnell wurde eine Kutsche geholt. Man fuhr mit dem kranken Mann nach Elsbethen.
Hinter dem Kirchlein sah er eine Quelle. Von dieser wollte er Wasser haben. Sein Wunsch wurde erfüllt; und - aus dem Sterbenden wurde ein gesunder Mann.
Quelle: Anton Schipflinger in: Sonntagsblatt Unterland
1937, Nr. 21, S. 7 |