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SAGEN.at >> Traditionelle Sagen >> Österreich >> Steiermark >> Burgsagen aus Steiermark, Romuald Pramberger, Seckau 1937 |
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Der Schatz von Karlsberg. An einem Sonntag mußte eine Magd des Bauern Karlsberger daheim bleiben und ging, da sie nichts zu tun hatte, ihr kleines Kind auf dem Arm, hinauf zur Ruine. Dort fand sie in einer Mauer ein Tor offen, das sie noch nie gesehen hatte. Neugierig ging sie in die weite Wölbung hinein und fand dort drei große Fässer voll mit Roßbohlen. Sie setzte ihr Kind weg und füllte ihre Schürze, da sie sehr wirtschaftlich war, mit Roßbohlen für das Gartenmistbeet an, und eilte, da es hinter ihr knisterte, hinaus vor das Tor. Und dasselbe fiel rasch hinter ihr Zu. Erst dann vermißte sie zu ihrem Entsetzen ihr Kind. Quelle: Burgsagen aus Steiermark, P. Romuald Pramberger, Seckau 1937, S. 15. |