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Die Gründung der Florianikirche

Auf dem Gipfel des Florianiberges in Straßgang ließ die Mutter Ferdinands II., die Erzherzogin Maria von Bayern, 1597 die Florianikirche bauen. Zuvor stand hier ein Kapelle.

In Graz brannte im August 1670 der dritte Sack. Das Feuer war derart stark, dass man die Zerstörung der Stadt befürchten musste. Die Grazer gelobten in dieser verzweifelten Situation Gott und dem hl. Florian, dass sie ein Votivbild stiften und alljährlich am ersten Sonntag nach St. Florian (4. Mai) wallfahren werden. Kurz darauf wurden die Flammen kleiner und Graz war gerettet. Das Votivbild, das den Brand zeigt, hängt in der Florianikirche, und der Florianisonntag ist noch immer ein großer Festtag.

Quelle: Johann Schleich (Hg.), Der steirische Sagenschatz, Graz 1999, S. 390.