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249. Der Schrattel.

Aus dem Gold und Silber bergenden Schußgraben in der Gegend von Pusterwald bringt der Schrattel oder Goldteufel demjenigen, in dessen Dienste er steht, große Schätze. Man kann sich diesen Geist dienstbar machen, wenn man neun Tage hindurch nicht im Namen Gottes, sondern in dem des Schrattels aufsteht und schlafen geht und sich während dieser Zeit niemals wäscht.

Nach Fridolin von Freithal.
„Das Hochgericht im Birkachwald.“

Quelle: Johann Krainz, Mythen und Sagen aus dem steirischen Hochlande, Bruck an der Mur 1880.
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