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Die Begegnung mit den Holzmandln Zwei Jäger gingen einst zur Hahnpfalz [Balz] auf den Untersberg. Sie übernachteten am Steingraben in der Holzknechthütte, die mit trockenem Moos und dürrem Buchenlaub angefüllt war.
Holzknechthütte aus dem Salzburger
Pongau im Salzburger Freilichtmuseum in Grossgmain bei Salzburg
Vor dem Einschlafen bemerkten sie auf einmal ein grüngekleidetes Männchen mit roten Aufschlägen vor der Hütte, welches einen sogenannten Nebelstecher (Kegelhut) auf dem Kopfe hatte. Es nickte mit demselben und sie hörten es deutlich folgende Worte singen:
Damit war das Holzmandl, denn ein solches war's, verschwunden. Die beiden Jäger hatten aber keine Ursache, sich über großes Weidmannsglück zu freuen; denn der eine verstieg sich und kam erst zwei Tage später elendig nach Hause, der andere aber verschlief sich. Quelle: Nikolaus Huber, Sagen vom Untersberg, Salzburg
1909 (sic!), Nr. 40, zit. nach Leander Petzold, Sagen aus Salzburg, München
1993, S. 111. |