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Das Kind mit den zwei Hörnern Anno 1257 wurde zu Radstadt ein Knäblein geboren, das zwei Hörner am Kopfe trug. Vierzehn Tage, ehe es zur Welt kam, hat man schon dessen Weinen vernommen, was - wie das Volk behauptet - ohne Zweifel den bald darauf zwischen Erzbischof Philipp und Ulrich um das Erzbistum zum Ausbruche gelangten Krieg, sowie die bei der genannten Stadt stattgefundene Schlacht vorangezeigt hat.
Kind mit zwei Hörnern, Puer cornutus Quelle: R. von Freisauff, Salzburger Volkssagen, Bd.2,
Wien/Pest/Leipzig 1880, S. 482, zit. nach Leander Petzold, Sagen aus Salzburg,
München 1993, S. 113. |