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Die Sage vom "Diena - Putz"
Und als "da Diena" noch bewohnt war, also vor langer, langer Zeit, soll es da gegeistert haben. Ein Putz trieb sein Unwesen und ärgerte die Leute bei jeder Gelegenheit. Waren im Winter die Weiberleut beim Wollespinnen, riss der Putz die Stubentür auf, und ein kalter Windstoß fegte die Wolle vom Schoß der Spinnerinnen. Manchmal ließ er sogar eine Spule aus der Gabel springen. Wenn ein Knecht beim Holzhacken war, konnte es schon vorkommen, dass er mit voller Wucht die Hacke in den leeren Hackstock sausen ließ, weil der Putz zuvor das Holzscheit auf den Boden gestoßen hatte. Besonders in der Nacht rumpelte und knarrte es oft im Haus. Manche Leute meinten, ein Geist müsse einen Schatz hüten, der irgendwo im Haus versteckt sei. Eines Tages wollte der Bauer im Vorhaus eine neue Stiege machen. Er riss
die morschen Treppen weg. Vor dem Haus spaltete er die einzelnen Stufen
- und siehe da - aus einer fiel ein Haufen Geld heraus! Quelle: Helene Wallner, Sagensammlerin und -führerin, Emailzusendung vom 3. Mai 2005 |