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Die Glöcklein der St. Jakobskapelle im Schlosse Kaprun Nächst dem Dorfe Kaprun thront majestätisch auf einem ziemlich hohen Berge die gleichnamige Feste, das Salzachtal weithin überschauend. Obgleich im Bauernkriege von den Rebellen hart mitgenommen, ist sie doch noch ziemlich gut erhalten, hat ungeheure Mauern, Verliese, und auch eine Kapelle, dem heil. Jakob geweiht. Die zwei Glöcklein dieser wahrscheinlich von dem Pfleger Diether in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbauten Kapelle galten einst, wie die von Walchen und Piesendorf, als vorzügliche Wetterglocken:
Quelle: Nikolaus Huber, Fromme Sagen und Legenden,
Salzburg 1880, S: 113, zit. nach Leander Petzold, Sagen aus Salzburg,
München 1993, S. 179. |