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Der Pantoffelheld in Klosterneuburg Ein jungvermählter Wirt der Klosterneuburger Kellerschank, wurde vom alten Bindermeister sekkiert, dass er unter dem Pantoffel stünde. Wenn seine Frau darauf bestünde, dass er über das große Fass rutschen sollt, dann würde er es tun.
Die Wette wurde besiegelt, und es kam, wie es kommen musste. Der jungen
Wirtsfrau wurde diese Geschichte zugetragen, und sie kränkte sich
darob. Viele Tage schmollte sie und war trotzig. Der Ehemann fragte sie
nach dem Grund für die plötzliche Gemütsverstimmung, und
sie erwiderte:
Und sie verlangte genau dies als Zeichen seiner Liebe.
Quelle: Begleitheft zur Ausstellung 300 Jahre Tausendeimerfass, Klosterneuburg 2004. Emailzusendung vom 15. November 2004 von Harald Hartmann. |