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RUINE ROTENSTEIN

Eine halbe Stunde südlich von Hainburg erhebt sich auf einem mächtigen Felsen an der Donau die Ruine Rotenstein, die im Volksmunde Röthelstein, Wilhelmschloß, Edenschloß und Templerburg genannt wird.

Aussicht von Ruine Röthelstein

Blick von der Ruine Röthelstein auf die Donau bzw das Donau-Augebiet
Die Ruine selbst ist bis auf einen
kleinen Mauerrest bereits weitgehend verfallen.
© Dr. Peter Anderwald, August 2002

Die Entstehung der Burg Rotenstein ist in Dunkel gehüllt, wird aber in der Überlieferung den Templern zugeschrieben. In der Geisterstunde sollen die "Rotkappler", die sich mit der Plünderung von Schiffen befaßt hätten, auf der Ruine ihr unheimliches Wesen treiben und in hellen Mondnächten wurden daselbst tänzelnde Gespenster gesehen und die dann in der Donau verschwanden.


Kommentar: Anton Mailly
Quelle: Carl Calliano, Niederösterreichischer Sagenschatz, Wien 1924, Band II, S. 153