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DAS TEMPLERKREUZ BEI TRAISKIRCHEN In Josefstal bei Baden steht hinter dem Orte an einem Kreuzweg ein bereits in Zerfall begriffenes dreieckiges Marterl, welches einst mit drei geharnischten Rittern bemalt gewesen sein soll. Auf diesem Kreuzweg trennten sich drei Brüder mit Namen Berchtold, Gundolf und Gumbold, welche die Märkte Perchtoldsdorf, Guntramsdorf und Gumpoldskirchen erbaut haben sollen. Anm. SAGEN.at: Mittlerweile ist der Bildstock schön renoviert. Auf einem der drei Bilder befindet sich eine Inschrift mit einem Chronogramm und dem Wortlaut: "PRIMUM LIGNEVM DEINDE LATERICEVM INFESTIS TEMPORIBVS VASTATVM.
Das Templerkreuz bei Traiskirchen Zwischen Pfaffstätten und Traiskirchen, nächst dem kleinen Orte Josefsthal, befindet sioh auf einer Kreuzung von drei Straßen eine dreieckige Wegkapelle, die „Kreuzritterkapelle", das „dreieckige Kreuz" oder auch das „Templerkreuz" genannt. In den drei Nischen waren folgende Fresken angebracht: Christus am Kreuze mit einem betenden „Templer'*, ein „Kreuzritter" mit schwarzen Haaren, im Hintergrund eine Burglandschaft und ein „Kreuzritter" mit weißen Haaren in einer Kirchenlandschaft. In den Ecken der ersten Nische waren zwei Wappen, eines davon das der Kreuzherren. Über die Entstehung der Wegsäule berichtet eine Sage, daß an dieser Stelle - drei Tempelritter voneinander Abschied nahmen und die Säule als Erinnerung ah dieses Ereignis errichten ließen. Sie gaben einander das Versprechendes Wiedersehens. Drei Jahre verstrichen und die drei Ritter kamen nicht wieder in die Heimat zurück und blieben auch auf immer verschollen. Über die Entstehung der Wegsäule berichtet eine Sage, dass an dieser Stelle drei Tempelritter voneinander Abschied nahmen und diese Säule als Erinnerung an dieses Ereignis errichten ließen. Drei Jahre verstrichen und die drei Ritter kamen nicht wieder in die Heimat zurück und blieben für immer verschollen”.
Darstellung der drei Ritter auf dem Templerkreuz mit Inschrift Alle Sagen berichten, dass drei Ritter (Brüder) im Mittelalter das Dreieckige Kreuz errichten ließen. Oft werden hier die angeblichen Ortsgründer von Guntramsdorf (Guntram), Gumpoldskirchen (Gumpold) und Tribuswinkel (Triban) genannt. Interessant ist der sehr selten verwendete dreieckige Grundriss, der mit dem Burgturm der Ruine Rauheneck identisch ist. Eine Sage berichtet, dass ein Rauhenecker bei der Heimkehr von einem Kreuzzug an dieser Stelle starb. Quellen:
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