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Das weiße Männlein Als ein Bauer bei Hennersdorf auf einem Acker das schon überreife Korn schnitt und sich abmühte, schnell fertig zu werden, damit ihm durch den raschen Ausfall der Frucht kein zu großer Schaden erwüchse, kam ein weißes Männlein daher, das vor dem Fleißigen allerlei Kapriolen trieb und ihn an der Arbeit hinderte. Vergeblich waren die Beteuerungen des Bauern, auf die große Arbeit hinweisen, daß er jetzt keine Zeit zur Unterhaltung habe; das weiße Männlein gab keine Ruhe und hielt ihn durch neue Schwänke bis zum Abend von der Arbeit zurück. Quelle: Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911 |