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Die Türkenhufe Sengend und mordend durchstreiften türkische Horden das friedliche Gottscheer Ländchen. Eine Ortschaft nach der andern sank in Schutt und Trümmer, Jammer und Elend bezeichneten den Weg der grausamen Sieger. Nur das stattliche Mrauen wehrte sich verzweifelt und erst der verdoppelten Wut der Türken gelang es, die Stadt zu überwältigen. Als die Flammen aus den Dächern schossen und der Rauch wie in ungeheuren Schlangen das Tal durchzog, da sprengte ein Türkenhaufe den nahen Kirchbühel hinan, um sich an dem ersehnten Anblick zu weiden. Hans Fraungruber Quelle: Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911 |