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Rübezahl als Holzfahrer Ein armer Bauersmann hatte sich des Winters ein wenig Holz im Gebirge zusammengelesen. Weil aber nur wenig Schnee gefallen war, wußte er sich keinen Rat, das Holz den Berg hinunter nach Hause zu schaffen. Wie er so recht in Gedanken dastand, kam unverhofft ein Mann mit einem Schlitten auf ihn zu und fragte, was ihm fehle. Der Bauer klagte seine No. „Seid ohne Sorge!“ entgegnete Rübezahl – denn dies war der andre – „helft nur das Holz auf den Schlitten packen, dann will ich Euch hinunter helfen.“ Da luden sie beide Schlitten, Rübezahls und des Bauern, voll auf. Rübezahl hieß ihn getrost bergab fahren und folgte ihm nach. Das ging wie der Blitz; ehe sich’s der Bauer versah, waren sie unten. Rübezahl half ihm die Schlitten bos vor das Haus schieben, trat in die Stube und nahm vorlieb mit dem, was ihm die guten Leute, die an dem vielen Holze große Freude hatten, bereitwillig auftrugen. Der Bauer gab ihm auch einige Groschen für seine Mühe und wollte ihm diese gern besser bezahlt haben, wenn er’s gehabt hätte. H. Kletke Quelle: Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911 |