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Der Eichelwart auf dem Anninger Nahe bei Mödling im Wienerwalde erhebt sich der vielbesuchte Anninger. In seinen Forsten haust der Sage nach ein riesenhafter Berggeist, der sich ab und zu den Menschen zeigt. Man nennt ihn den Eichelwart, aber er hört den Spottnamen nicht gern. Vor langer Zeit raubte er ein Mädchen und brachte es in seinen Wohnsitz unterhalb einer mächtigen Eiche. Das listige Mädchen versprach, sein Weib zu werden, wenn ihm drei Tage land keine Eichel vom Baume gestohlen werde; anders müsse er die Gefangene frei ihres Weges ziehen lassen. Hans Fraungruber Quelle: Österreichisches Sagenkränzlein, Hans Fraungruber, Wien, Stuttgart, Leipzig 1911 |