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Der Grenzgeist In einer Vollmondnacht sah man einen Mann, der auf der zwischen Toller und Battisti gelegenen Wiese herumirrte. Es war der Geist eines Verstorbenen. Er ging auf der Wiese auf und ab und suchte etwas, was er nicht fand. Während seines Lebens hatte er einen Grenzstein versetzt. Nun war
er dazu verurteilt, diesen wieder an die ursprüngliche Stelle zu
setzen.
Franz Zoro erklärte sich dazu bereit. Er folgte Checo auf die zwischen Toller und Battisti gelegene Wiese. Beim Mondlicht sahen sie den Toten, wie er auf der Wiese hin und her ging. Checo öffnete das lateinisch geschriebene Buch, mit welchem er zu zaubern pflegte. Er sagte zu Franz Zoro: "Berühre mich, während ich lese." Kurz darauf richtete der Checo an den Geist die Frage:
Der Geist antwortete:
Aber dem Checo gelang es nicht, in seinem Buche zu lesen und den Geist verschwinden zu lassen. Die Macht des Verurteilten war stärker als die seine. So kam es, daß der Geist zu Franz Zoro sagte:
Zoro ging nach Hause. Dort wurde er von einem starken Fieber erfaßt. Drei Tage später ist er gestorben. Quelle: Das Tal der Mòcheni, Aldo Gorfer, Calliano 1973, S. 46 |