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DER FREVEL ZU HALBMEILE Am letzten Tage des Monats April des Jahres 1690 ritt der churbayerische Kürassier Klein aus seinem Quartierorte Hengersberg gegen Deggendorf. Als er im Walde zu dem Bilde Maria sieben Schmerzen kam, erfaßte ihn tolle Wut, zog er seine Pistole und schoß auf das Bild. Dann riß er seinen Säbel aus der Scheide und hieb wie verrückt darnach. Die Schnitt- und Stichverletzungen am Bilde wurden wieder ausgebessert; die Schußverletzung ist heute noch wahrzunehmen. Michael Waltinger, Niederbayerische Sagen
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