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DER BESTRAFTE FLACHSDIEB Einige mutwillige Dirnen aus Rauhbühl bei Viechtach arbeiteten eines Nachts im Brechhause und schimpften weidlich über den Bösewicht, der ihnen schon wiederholt den gebrochenen Flachs entwendet hatte. Um Mitternacht entstand plötzlich ein Sausen und heulend fuhr der Teufel durchs Brechhaus, einen Bündel Flachs mitnehmend. Die Mägde bekreuzten sich und fingen zu beten an. Sie meinten nichts anderes als der Teufel sei der Flachsdieb. Michael Waltinger, Niederbayerische Sagen
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