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DER BERG BEY BETTENAU IN NIEDERBAYERN Bey Bettenau, sagte der erzähler, ist ein hoher berg. seitwärts kann man in den Berg durch eine in festem thonboden ausgearbeitete höle hineingehen und gelangt in eine kleine stube, von dem eck dieses kleinen gelasses zieht beinahe gerade abwärts ein in mergel ausgearbeitetes loch, und von da abwärts führt ein gang abwärts bis in das dorf Bettenau, wo er in dem schupfen des Bastelbauern seinen Ausgang hat. in diesen unterirdischen gängen wohnte ein erdmännl und ein erdweibl, klein, das männl mit einem grauen röckl bis an die kniebiege, das weibl liebte den bastlbauern, er aber achtete ihrer nicht. sie gab ihm einen grünen gürtel, und sagte ihm, er solle diesen seiner frau umbinden. der Bastlbauer traute nicht, und band den grünen gürtel um einen apfelbaum, welcher sogleich von dem gürtel ausgerissen wurde. Friedrich Panzer, Beitrag zur deutschen Mythologie,
München 1848, mündlich
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