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Der Teufel tödtet [tötet] den Drachen Als der heilige Bischof Narcissus [~ von Gerona] nach Augsburg gekommen war, bat ihn eines Tages der Teufel, dass er ihm gebe eine Seele, in einem Leib beschlossen eines Essenden und Trinkenden und Schlafenden und Wachenden. Der Heilige versprach es ihm vor Gott. Des anderen Tages kam der Teufel wieder und sagte:
Narcissss gebot aber dem Teufel zu schwören, dass er den alsbald tödten werde, den er in seine Gewalt geben wolle. Da sprach der Teufel zu ihm:
Darauf sprach der Heilige:
Da schrie der Teufel mit der greulichen Stimme eines scharfen Löwen und sprach:
Darnach da ertödtete der Teufel den Drachen bei dem Brunnen im Gebirge,
und der Brunn ward erlediget zum Nutzen der Menschen bis auf den heutigen
Tag. Quelle: Volkssagen, Bräuche
und Meinungen aus Tirol, gesammelt und herausgegeben von Johann Adolf
Heyl, Brixen 1897, |