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Die Prälatenfahrt um den Misthaufen Der Tegernseer Abt und sein Klosterrichter waren wieder einmal mit dem
Fuhrwerk in der Holzkirchener Gegend, um bei den Untertanen Zehent und
Güten einzutreiben. Gerade die Bauern von Sufferloh, das schon lange
eine Freiung und somit von der Abgabe des Kälberzehents befreit war,
sollte von dem neuen Klostervogt neuerdings dazu verpflichtet werden.
Der Streit und Handel zog sich so in die Länge, daß es schon
finstere Nacht war, als man die Heimfahrt antrat. Der Klosterknecht kam
mit dem Fuhrwerk von der Straße ab und hinein in das Stumbeckfeld. Quelle: Tegernseer Sagen aus dem Kulturraum der ehemaligen Benediktinerabtei Tegernsee (746 - 1803), Sepp Mohr, Hausham 1985
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