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Ochsendieb und Beutelschneider Ein böser Mensch hatte seinem Gevatter einen Ochsen gestohlen, was
aber noch gar nicht an's Licht gekommen. Nicht lange danach kamen die
beiden nach Tegernsee, da der Gevatter hier beten wollte. Der Dieb schnitt
nun heimlich dem Gevatter den Geldbeutel ab (den man damals an einem Lederriemen
sichtbar um den Leib trug). 30 silberne Pfennige waren drin. Der Dieb
meinte, es werde diese zweite Bosheit so unbemerkt bleiben wie die erste. Quelle: Tegernseer Sagen aus dem Kulturraum der ehemaligen Benediktinerabtei Tegernsee (746 - 1803), Sepp Mohr, Hausham 1985
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