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In der Wolfsschlucht Wo am Anfang des Hochtales Mühlau der vom Schwarzenberg kommende Mühlbach in einem kleinen Stauweiher aufgestaut wird und durch zwei dicke Druckrohre seine Wasser siebzig Meter tief hinabsausen läßt, um die vier Turbinen des Elektrizitätswerks im Mühlbacher Sensenwerk zu treiben, dort stürzte das Wasser früher in einer engen Schlucht über Felszacken in grandiosem Wasserfall zu Tal. Heute ist es nur noch der Überlauf vom Stauweiher, der da hinabplätschert, gleich neben dem Wirtshaus "Zur Gfaller Mühle", wo man eine wunderschöne Aussicht ins Inntal genießen kann, während man sich eine gute Brotzeit und einen Schoppen Roten im Wirtsgärtlein einverleibt. Dort am "Gfall" soll es in alten Zeiten sehr gefährlich gewesen sein, wie Ludwig Lintner in seinem Gedicht erzählt:
Quelle: Einmayr Max, Inntaler Sagen, Sagen und Geschichten aus dem Inntal zwischen Kaisergebirge und Wasserburg, Oberaudorf 1988, S. 23 |