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Als der Herrgott die Welt erschuf... Zuerst war da nur der liebe Gott, und um ihn herum, da
war- nichts. Und so fühlte sich der liebe Gott sehr einsam. Zuerst schuf er den Raum. Aber dieser Raum war unendlich gross und so unendlich leer und so unendlich dunkel. Daraufhin schuf er die Sterne, die Sonne, die Planeten und den Mond, und schon war es heller geworden im Raum. Bei seiner Schöpfung bemerkte der liebe Gott, dass
es unmöglich sei, alles auf einmal zu machen, und so schuf er auch
die Zeit. Und als er all dies betrachtete, fand er es zwar gelungen und sehr schön, aber er war immer noch sehr einsam. So beschloß der liebe Gott, noch etwas hinzuzufügen, bevor er sich Ruhe gönnen wollte. Als nächstes schuf er die Menschen und die Tiere, Und dann schuf er noch die Liebe und die Güte, das
Verzeihen und Vergessen, das Zusammenhalten, das Füreinander-da-sein,
die Treue, die Freiheit, die Zufriedenheit..... Nun gefiel dem lieben Gott seine Schöpfung und er dachte, es wäre genug. Und er zog sich zurück, um sich etwas auszuruh`n.... Aber... Dabei übersah der Mensch, dass der Herrgott schon so vieles so perfekt geschaffen hatte, dass es keinerlei Verbesserungen bedurfte. Natürlich hat der Mensch auch viel Gutes getan und viele tolle Sachen erfunden, aber er hat auch unendlich viel Mist gebaut. Hat Kriege und Gewalt erfunden, Neid, Geiz und Hass, um nur einige zu nennen. Aber...., Gott sei Dank, hat der Herrgott auch die Zeit erschaffen, und mit der Zeit wird der Mensch wohl lernen, dass es nur einen Schöpfer gibt, und ganz egal, welcher Religion man angehört: Es gibt einen Gott,
Quelle: Günter Rieder, Schwaz, Dezember 2003, E-Mailzusendung vom 12. September 2005 |